Neue Märkte, Produkte und Geschäftschancen erkennen

Langfristig erfolgreich sind Unternehmen nur dann, wenn sie Innovationen im Markt durchsetzen. Schon Schumpeter sah darin den Unterschied zwischen einem Unternehmer (Entrepreneur) und einem Kapitalisten. Wer bei der Planung seiner zukünftigen Geschäftsaktivitäten nicht nur eine Wunschzukunft betrachten möchte, der setzt schon im Innovationsmanagement sowie im Business Development auf Szenarien. Um die vielfältigen Perspektiven auf Innovation zu berücksichtigen – also nicht bei traditioneller Marktforschung oder Vorausentwicklung stehen zu bleiben – hat die ScMI AG ein »Vier-Quadranten-Modell« entwickelt.

 

 

Ausgangspunkt ist die Strategie des Unternehmens. Sie setzt einen »strategische Rahmen«, den das Unternehmen auch in der Zukunft besetzen möchte. Dieser Rahmen umfasst den Angebots- und Marktzielraum. Er ist die Basis für Aktivitäten in drei Bereichen:

Marktentwicklung und Marktinnovationen
Mit Marktszenarien wird die Entwicklung spezifischer Regionen oder Kundengruppen beleuchtet. Durch die Verknüpfung zukünftiger Marktsegmente mit Umfeldszenarien lassen sich zukünftige Marktpotenziale abschätzen.
Produktentwicklung und Produktinnovationen
Hier werden zukünftige Marktleistungskonzepte – beispielsweise in Form von Produktszenarien – ermittelt und unter Berücksichtigung der vom Unternehmen verfolgten oder ins Auge gefassten Strategien bewertet. Dies führt zu den zukünftigen Marktleistungspotenzialen. Darüber hinaus können hier Technologieszenarien entworfen werden.
Geschäftsentwicklung und Geschäftsinnovationen
Die Verknüpfung der Markt- und Marktleistungspotenziale führt zu zukünftigen Geschäftsfeldern. Diese können qualitativ bewertet sowie mit Umfeld- und Strategieszenarien abgeglichen werden. Für besonders geeignete Felder werden konkrete Geschäftspläne erstellt.

Visionen für neue Märkte, Produkte oder Geschäftsmöglichkeiten können auch unabhängig von der derzeitigen strategischen Ausrichtung entstehen. In diesem Fall müssen neue Geschäftsideen identifiziert werden. Diese speisen sich in der Regel aus neuen oder geänderten Kundenbedürfnissen beziehungsweise neuen Technologien und Komponenten.

 

 

Mit der Konkretisierung der Geschäftsideen in Richtung der Zielmärkte werden zukünftige Marktsegmente festgelegt; mit der Konkretisierung der Produktfunktionen werden Produktkonzepte und Leistungsmerkmale festgelegt, aus denen sich ein zukünftiges Produktportfolio ergibt. Beides mündet schließlich in eine Produktvision als Basis einer Produktstrategie.

Exemplarisch zeigen wird das szenariogestützte Innovationsmanagement in einem Methodenreport. Dargestellt wird hier die Entwicklung einer Produktstrategie am Beispiel des Marktes für Kaffeemaschinen. Den Methodenreport können Sie hier herunterladen.

ScMI AG
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