Die Zukunft der heimischen Möbelindustrie 2030

Im Rahmen eines Verbundprojektes arbeiteten die sechs Partnerunternehmen Germania, Pelipal, Sachsenküchen, Schoeller, Egger und Hettich unter der methodischen Leitung der ScMI AG gemeinsam an der Erstellung von Zukunftsszenarien.

Die wahrgenomme Veränderungsgeschwindigkeit in der Möbelbranche, aber auch in dessen Umfeldern steigt rasant. Diverse globale Megatrends wie demografischer Wandel, Urbanisierung oder Digitalisierung führen zu generellen Veränderungen in den Lebens- und Wohnwelten der Menschen. Besonders die disruptiven Effekte der Digitalisierung verändern sowohl das Verhalten der Marktabnehmer als auch die Anforderungen an interne Unternehmensstrukturen und Prozesse bei den Akteuren der Möbelbranche. Um diese Themen zu erörtern und deren Zukunftsrelevanz für die Branchenakteure herauszuarbeiten hat die ScMI AG zusammen mit den Projektteilnehmern sieben Szenarien erarbeitet. Die Ergebnisse wurden daraufhin in einer Studie zusammengefasst und werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Stationärer Möbeleinzelhandel sichert Wachstum in individualisiertem und wertorientiertem Umfeld (Szenario 1)
•    Hohes (auch emotionales) Involvement des Endkunden beim Möbelkauf
Individueller und wertiger Online-Handel als Wachstumstreiber (Szenario 2)
•    Steigende Digitalisierung der Wertschöpfung und Vermarktung
Nationales Marktwachstum durch Lifestyle- und Serviceorientierung in einem digitalen Umfeld (Szenario 3)
•    Lifestyle-Möbel werden online verkauft, aber mit Zusatzdienstleistungen seitens des Handels oder der Hersteller
Neue Online-Welten prägen Lifestyle-orientierten Möbelmarkt für die Digital Natives (Szenario 4)
•    Hohes (auch emotionales) Involvement des Endkunden beim online-geprägten Möbelkauf
Möbel als Konsumgut wird auf E-Commerce Plattformen gehandelt (Szenario 5)
•    (Standardisierte) Katalogware und geringe Individualisierungsanforderungen vereinfachen Wertschöpfung
Sinkendes Bedürfnis nach Möbel setzt die negative Preisspirale in Gang (Szenario 6)
•    Möbel werden in Discountern / Baumärkten &Co. verkauft – auf Services wird kein Wert gelegt
Deutsche Möbelindustrie stellt sich dem Innovationswettbewerb mit Importeuren im wertigen Möbelmarkt (Szenario 7)
•    Steigende internationale Kaufkraft dient als Exportmotor und erhöht Importraten

Die detaillierten Ergebnisse der Studie, an der sich mehrere Branchenunternehmen inhaltlich beteiligt haben, bieten wir Ihnen hier zum kostenfreien Download an.

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