Arbeit 4.0 - Wie arbeitet OWL in der Zukunft?

Digitalisierung ist das beherrschende Thema dieser Tage. Die Auswirkungen auf die Arbeitswelt von heute und morgen sind ebenso vielfältig und komplex wie unsicher. Unter dem Titel „Arbeit 4.0 - Wie arbeitet OWL in der Zukunft?“ hat die ScMI AG im Rahmen des EFRE-Projektes „REGIO.NRW – OWL 4.0 – Industrie, Arbeit, Gesellschaft“ regionale Akteure der Arbeitswelt zu einem ersten Szenario-Workshop am 8. September eingeladen.

Da das Thema sowohl für Arbeitgeber und Arbeitnehmer großer und kleinerer Unternehmen verschiedenster Branchen als auch für Bildungsinstitutionen von gleich hoher Bedeutung ist, war das Szenarioteam entsprechend groß und bunt besetzt. Bei herrlichstem Sonnenschein nahmen sich alle Teilnehmer einen ganzen Tag Zeit, um die „Zukünfte“ der Arbeitswelt in OWL vorauszudenken.

„Einflüsse und Veränderungsimpulse kommen aus dem globalen Umfeld – die Auswirkungen treffen jedoch jeden einzelnen und sind zudem regionalspezifisch zu betrachten“, betont die Projektleiterin der ScMI AG, Hanna Rammig. Unter dieser Prämisse wurden die umfangreichen Vorarbeiten des Kernteams intensiv diskutiert und ergänzt. Durch die Größe des Szenarioteams wurde der Nachmittag genutzt, um in drei Arbeitsgruppen noch detailliertere Erkenntnisse gewinnen zu können.  Wie könnten zukünftige Berufsfelder in OWL aussehen? Welche Entwicklungen könnten Arbeitsprozesse der Zukunft nehmen, und wie könnten sie entsprechend organisiert werden? In welcher Form können uns Automatisierung und Digitalisierung in 15 Jahren unterstützen, und was bedeutet das für den regionalen und überregionalen Arbeitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen wurden am Nachmittag kontrovers und zukunftsoffen diskutiert.

Mit diesem Workshop ist der Startschuss zur Szenarioentwicklung gefallen. In zwei weiteren Workshops wird dieses spannende Thema weiter vertieft mit dem Ziel alternative Szenarien für Arbeit 4.0 in OWL zu beschreiben um anschließend Konsequenzen für die unterschiedlichen Akteure beschreiben zu können. „Die Arbeitswelt der Zukunft geht uns alle etwas an, und heute können wir die Weichen dafür noch stellen. Zukunft ist gestaltbar, wenn wir sie früh genug durchdenken – also Ärmel hoch und fröhliches weiterdenken beim nächsten Termin!“, verabschiedete Vorstandsmitglied Dr. Andreas Siebe die Teilnehmer.


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