Dienstag, 19. Mai 2009 um 10:48 Uhr
Der Umgang mit der unsicheren Zukunft stand am 13. Mai 2009 im Mittelpunkt der 6. Internationalen Konferenz für Szenario-Management. „Wir brauchen Methoden um Unsicherheiten zu bewältigen und unsere Annahmen über die Zukunft zu prüfen“ sagte Karl Rose (Chief Strategist Shell International Ltd.), der per Video Konferenz aus Den Haag zugeschaltet wurde. „Die wichtigsten
Entscheidungen der Gegenwart hängen von unseren Annahmen über die Zukunft ab“ so Rose weiter. Seit 40 Jahren nutzt Shell die Szenariomethodik um seine Strategie zu überprüfen und zu optimieren. Unter den Referenten bestand Einigkeit über die Wichtigkeit der Entwicklung von Szenarien. Dr. Josef Kruse (Rheinmetall Defence) und Kester Kleinert (Sparkasse Bremen) nutzen die Methodik in ihren Unternehmen um zukunftsrobuste Strategien abzuleiten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch Oberst i.G. Dr. Thomas Will (Zentrum für Transformation der Bundeswehr) und Dr. Rainer Feurer (BMW Group) stellten ihr Vorgehen bei der Zukunftsanalyse vor. Ergänzend hierzu berichtete Klaus Windhagen (Verband Deutscher Papierfabriken) über gemeinsame Szenarioentwicklung von Wettbewerbern einer Branche.Die 50 Teilnehmer der Konferenz erhielten dadurch einen umfangreichen Einblick in die Szenario- und Strategieentwicklung in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sowie Anregungen für ihren Umgang mit der Zukunft.
Dr. Meier, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, ging in seinem Beitrag noch einen Schritt weiter und fragte nach der Zukunftsfähigkeit von Gesellschaft und Politik. Seine Lösungen zur Überwindung von Zukunftsangst heißen Einbezug der Bürger und Einsatz erweiterter Methoden. Abschließend zitierte er am Ende seines Vortrages Willy Brandt „Der beste Weg die Zukunft vorauszusagen ist, sie zu gestalten“.
Ausführliche Informationen zu den einzelnen Vorträgen können Sie hier herunterladen.
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