Die Szenario-Konferenz ist ein von der ScMI AG entwickeltes Veranstaltungsformat, bei dem Zukunftsszenarien innerhalb von zwei bis drei Tagen entwickelt werden. An einer solchen Konferenz können bis zu 25 Personen teilnehmen.
Die Veranstaltung wird von einem kleineren Kernteam vorbereitet, so dass die Konferenzzeit effizient genutzt werden kann. So lassen sich alle wesentlichen Meilensteine der Szenarioentwicklung in einem gruppendynamischen Prozess gemeinsam durchlaufen.
In den vergangenen Jahren hat die ScMI AG mehr als hundert solcher Szenario-Konferenzen konzipiert, moderiert und gegebenenfalls auch in übergeordnete Strategie- und Innovationsprozesse eingebunden. Zu den Anwendern zählen Konzerne wie Bosch, Deutsche Telekom, Metro, Otto und Siemens – ebenso wie führende Mittelständler wie die Becker KG, Dorfner, KNV oder SWU Energie.
Dabei nutzen viele Unternehmen und Organisationen den kompakten Konferenzansatz, um Kunden, Lieferanten und externe Innovatoren in ihren Zukunftsprozess zu integrieren. Beispielsweise entwickelte Sulzer Innotec gemeinsam mit Schlüsselkunden Zukunftsszenarien für die erfolgversprechenden Märkte Medizin- und Fahrzeugtechnik – und identifizierte darauf aufbauend neue Anwendungsfelder und neue Technologien.
Besondere Beachtung findet die Szenario-Konferenz derzeit bei Verbänden und Vereinigungen, die ihren Mitgliedern eine Plattform zur gemeinsamen Diskussion möglicher Zukunftsentwicklungen bieten möchten. So sind Szenarien für das EHI Retail Institute, den Verband Deutscher Papierfabriken (VDP), den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks oder den Fachverband Faltschachtel-Industrie (FFI) entstanden.
Auch Akteure im öffentlichen Bereich haben den Ansatz erfolgreich eingesetzt. So führte die Bertelsmann-Stiftung gemeinsam mit jungen Politikern aus Bundestag und Länderparlamenten eine Szenario-Konferenz „Junge Politik für eine alternde Gesellschaft – Unser Sozialstaat im Jahr 2030“ durch, an deren Ende ein für alle Teilnehmer zustimmungsfähiges Zukunftsbild stand, wie unser Sozialstaat im Jahr 2030 aussehen könnte und sollte. Auch die Bundeswehr hat im Rahmen einer interdisziplinär besetzten Szenario-Konferenz neun Zukunftsbilder entwickelt, die mögliche Umfelder der Bundeswehr im Wettbewerb um personelle Ressourcen aufzeigen.
Zur Szenarioentwicklung nutzt die ScMI den Ansatz des Szenario-Managements, welcher den Ursprung in der Szenario-Technik findet.
Weitere Kompakt-Informationen zum Ansatz der Szenario-Konferenz erhalten Sie hier. Bei Interesse und Rückfragen können Sie uns gerne ansprechen.
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