Wenn die Entwicklung von der Gegenwart in Richtung der unternehmerischen Vision in Gang kommen soll, dann ergeben sich konkrete Konsequenzen. Sie beschreiben, was grundsätzlich zu geschehen hat, um das Leitbild zu erreichen, eine Position zu besetzen oder eine strategische Kompetenz zu sichern beziehungsweise aufzubauen. Wegen ihrer Brückenfunktion zwischen Vision und Umsetzung kommt den Konsequenzen eine besondere Bedeutung zu.

Strategische Kompetenzen dienen dazu, Partikularstrategien zu bündeln und alle Unternehmensaktivitäten im Sinne einer Fokussierung konsequent auf den Aufbau bzw. Ausbau der als erfolgsentscheidend erkannten Kompetenzen auszurichten.

Folgt man den einschlägigen Lexika, so ist Wettbewerb »ein Wettstreit von mehreren Beteiligten um eine führende Stellung«. Diese führende Stellung wird vor allem durch eine klare Positionierung innerhalb einer Wettbewerbsarena erreicht. Insofern liefert die strategische Positionierung Antworten auf die folgenden Fragen: Welche Produkte und Dienstleistungen wollen wir in der Zukunft am Markt anbieten? Wer sind Nutzer dieser Angebote und auf Basis welcher Bedürfnisse erfolgt die Nutzung? Wer sind Käufer und Mittler unserer Angebote – oder anders ausgedrückt: über welche Vertriebskanäle erreichen unsere Angebote die Endnutzer?

Die formale Kurzbeschreibung einer Vision erfolgt in einem Leitbild. Dabei kann es sich um ein Unternehmensleitbild, ein Geschäftsleitbild oder eine weitere, spezifische Form von Leitbildern handeln. Leitbilder können sich aus unterschiedlichen Elementen zusammensetzen – beispielsweise dem Unternehmenszweck, der Mission, den Werten oder konkreten unternehmerischen Zielen.

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