Visionskonferenz als Auftakt der Entwicklung eines neuen Innovationsquartiers

Die Welt in der unsere Kinder morgen leben werden - das war der Leitgedanke, den Dr. Andreas Siebe für seinen Einführungsvortrag der großen Visionskonferenz gewählt hatte, zu der die Stadt Paderborn zum Auftakt eines Dialog- und Planungsprozesses rund um das Areal Barker eingeladen hatte. Anlass ist die Entwicklung eines neuen Stadtteils auf dem Kasernenareal – eines der ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte in Nordrhein-Westfalen, das durch Abzug der britischen Streitkräfte möglich wird.

 


Im Mittelpunkt der Visionswerkstatt stand der Begriff des „Stadtversprechens“: Was muss Paderborn bieten, um als Zuzugsort, Wirtschafts- und Hochschulstandort auch künftig attraktiv zu sein? Und welchen Beitrag kann der neue Stadtteil auf den Barker Barracks dazu leisten? In drei Themenrunden („Produktive Quartiere“, „Innovation und Technologie im digitalen Alltag“ und „Lebensqualität zwischen Stadt und Region“) gingen die Gäste beiden Fragen auf den Grund. Inpulse erhielten sie dabei durch Beispiele verschiedener Szenario- und Zukunftsprozesse, die Dr. Siebe vorstellte. Anhand stilisierter Stadtmodelle entwickelten neun Teams ein buntes Bild des möglichen „Barker-Codes“ – der Qualitäten und Ziele, die bei der Entwicklung den neuen Quartiers berücksichtigt werden sollten und die dazu beitragen, Paderborns Attraktivität auch in Zukunft zu sichern.


Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden Grundlage eines „Barker-Memorandums“, das Ambitionen und generelle Ziele für das neue Stadtquartier benennt und Anfang September 2018 veröffentlicht werden soll. Das Memorandum legt noch keine konkreten Planungsinhalte fest, sondern dient als Impuls und Innovationsanstoß für den voraussichtlich ab Spätherbst 2018 beginnenden Planungs- und Beteiligungsprozess rund um das Areal Barker.

 


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