Netzwerktreffen der Universitätsgesellschaft im Haxterpark

Einblicke in besondere Orte und Themen, das möchte die Universitätsgesellschaft ihren Mitgliedern mit den Netzwerktreffen bieten. Heike Käferle, Vorsitzende der Universitätsgesellschaft, fügte in ihrer Begrüßung hinzu: „Ziel der regelmäßigen Veranstaltungen ist es auch, die Verbindungen von Universität, Stadt und Wirtschaft zu stärken.“ Dem schloss sich ihr Stellvertreter Dr. Andreas Siebe an und zeigte sich fasziniert von den zwei auf dem Treffen vorgestellten Themen.



Zunächst gab Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger, Leiter des Sportmedizinischen Instituts der UPB, eine Antwort auf die Frage, ob Kopfbälle schädliche Auswirkungen auf die Gehirne von Fußballerinnen und Fußballern haben. „Klar ist, es passiert irgendetwas. Aber welche konkreten Auswirkungen diese haben, ist bis heute noch nicht wissenschaftlich belegt“, erläuterte der Neurologe. Eine mögliche Verletzung, die durch Kopfbälle hervorgerufen werden könne, sei die Concussion, ein leichtes, aber schwer erkennbares Schädelhirntrauma. Unbehandelt hätte diese unter Umständen weitreichende gesundheitliche Konsequenzen für die Sportler. Bisherige Studien hätten unterschiedliche Einflussfaktoren bei Schädigungen untersucht, was einen direkten Zusammenhang mit Kopfbällen unmöglich mache. „Und genau da setzt unsere Studie an, um zu differenzieren und das tatsächliche Risiko von Kopfbällen zu erkennen“, ergänzte Claus Reinsberger. Eine Rolle spielen dabei Kurz- und Langzeiteffekte, das Alter der Sportler und die jeweilige Spielsituation.

Im zweiten Teil des Netzwerktreffens führte Helmut Böhmer, Haxterpark-Geschäftsführer und Vorsitzender des Universitäts-Golfclubs, die Teilnehmer über die Anlage des Haxterparks und erläuterte die drei Grundpfeiler des gemeinnützigen Vereins: Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Inklusion. Der Haxterpark arbeite eng mit der Universität zusammen, zum Beispiel um sportmedizinische Messungen durchzuführen oder einen speziellen Rasenmäher für die Anforderungen einer Golfanlage zu entwickeln. Beim Thema Nachhaltigkeit setze der Haxterpark auf Photovoltaik-Anlagen und auf eine pflegeleichte Rasensorte. Darüber hinaus bietet die Anlage Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung – in der Gastronomie, beim Bogenschießen und in der Verwaltung.



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