Bankenkrisen bereits 2003 vorausgedacht

Bei der Analyse der weltweiten Krisen an den Finanzmärkten wird immer wieder die Frage gestellt, ob die aktuellen Entwicklungen vorauszusagen waren.

Die ScMI AG antwortet auf diese Frage in der für Szenarioplaner bekannten Form: Voraussagen waren nicht möglich – aber ein Vorausdenken mit der Analyse möglicher Konsequenzen war nicht nur möglich, sondern dringend geboten.

In diesem Zusammenhang verweist die ScMI AG auf Szenarien zur Zukunft der globalen Finanzmärkte, die 2002/2003 im Rahmen eines Projektes für die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste (EASA) erstellt wurden.

In diesem Prozess entstanden sechs mögliche Entwicklungsrichtungen – von unkontrollierter Deregulierung der Finanzmärkte über aktive Navigation bis hin zu nachhaltigem Wachstum mit globaler Regulierung sowie Entglobalisierung mit Verlangsamung der Weltwirtschaft.

Alle Zukunftsbilder – mit Ausnahme des Nachhaltiges-Wachstumsszenarios – beinhalten verschiedenartige Währungs- und insbesondere Bankkrisen. „Es fiel uns schon seinerzeit auf, dass die stark deregulierten Welten stets mit Finanz- und Bankenkrisen verknüpft waren“, erinnern sich die beteiligten ScMI-Vertreter, Dr. Alexander Fink und Jens-Peter Kuhle. Lediglich in der Welt mit gemäßigtem aber konstantem Wachstum und einer marktkonformen Regulierung zeigt sich bei den Kennwerten eine hohe Krisenresistenz. Dieses war gleichzeitig das Szenario, dem die internationale Expertengruppe der EASA die höchste Nachhaltigkeit bescheinigte.

Veröffentlicht sind die Szenarien zur Zukunft der globalen Finanzmärkte in dem Buch „Wie wir wirtschaften werden“ von Stefan Brunnhuber und Harald Klimenta. Die ScMI AG bietet darüber hinaus eine Kurzdarstellung der Szenarien, den sie hier downloaden können..


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