Fünf Zukünfte für Europas Regionen

Die Überschriften der fünf Szenarien weisen in ganz unterschiedliche Richtungen: Re-Nationalisierung der Regionen...Regionalisierung in der virtuellen Wissenökonomie...Regionale Qualitäten vor globalem Wachstumsdruck...Goldrausch in den Vereinigten Regionen von Europa...Nachhaltiges Wissen zum Anfassen.

Und genau dieses Ergebnis wollte die ScMI mit ihrer ersten Partner-Konferenz in Paderborn und Bad Driburg erzielen. Gemeinsam mit Partnern, Zukunftsforschern und Experten aus sieben europäischen Ländern wurden alternative Zukunftsentwicklungen der europäischen Regionen diskutiert und in Form von alternativen Zukunftsszenarien aufbereitet.

Begonnen hatte die ScMI-Konferenz mit einem Vortrag von Ute von Reibnitz. Sie hatte die vierzig Teilnehmer ermutigt, zunächst die traditionellen Sichtweisen zu hinterfragen, um dann aktiv an dem Wandel von Unternehmen, Märkten und Gesellschaft teilzuhaben. Dabei verwies sie auch auf die kulturellen Unterschiede, die es bereits zwischen Deutschland und Frankreich gibt: Während bei uns Innovationen aus den Unternehmen oftmals nur langsam den öffentlichen Bereich erreichen, ist dieses Verhältnis bei unseren westlichen Partnern genau andersherum.

So stand die offene Kommunikation der Teilnehmer denn auch im Mittelpunkt der folgenden zwei Tage. Gemeinsam wurden die wichtigsten Schlüsselfaktoren der europäischen Regionalentwicklung identifiziert und mögliche Entwicklungen in Form von Szenarien zusammengestellt. Dabei prägten immer wieder unterschiedliche Sichtweisen auf europäischer Regionalentwicklungen die Diskussionen. Am Ende aber wurde deutlich, dass bei der Betrachtung von Zukunftsfragen sehr gut gemeinsame Ergebnisse erzielt werden können und das Szenario-Management dabei hilft, kulturelle Unterschiede zu überwinden und eine gemeinsame Sprache zu finden.

Die Ergebnisse der Szenario-Konferenz stehen nach einer Überarbeitung für die öffentliche Diskussion zur Verfügung. Unternehmen oder Organisationen, die Interesse an einer Präsentation haben, können sich direkt an die ScMI wenden.


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